Nur deinen Namen ins Namensfeld zu schreiben ist eine verschwendete Chance.
Lektion 02 · Namensfeld
1. Was du wissen musst
Das Namensfeld ist das fettgedruckte Feld direkt über deiner Bio. Es ist nicht dein Username, es ist der lesbare Name der auf deinem Profil erscheint. Die meisten Artists schreiben dort einfach ihren Namen. Das ist eine verschwendete Chance. Instagram indiziert das Namensfeld für die Suche. Das heißt: Wer auf Instagram "Fine Line Tattoo Hamburg" eingibt, bekommt Artists angezeigt die genau diese Wörter in ihrem Namensfeld stehen haben. Ohne dass sie dafür Werbung schalten.
2. Der Trick
Statt nur "Lisa Meier" schreibst du ins Namensfeld:
Lisa Meier
Jetzt tauchst du auf wenn jemand in Hamburg nach einem Fine Line Artist sucht. Und du hast dafür nichts bezahlt.
3. Was ins Namensfeld gehört
Dein Name + Stil + Stadt
Das ist die wirkungsvollste Kombination. Sie beantwortet die drei wichtigsten Suchfragen auf einmal: Wer bist du, was machst du, wo bist du.
Beispiele
Blackwork Tattoo Berlin Marco T. · Fine Line Artist · Hamburg Sara Art
Was als Trennzeichen funktioniert
Pipe
4. Was nicht ins Namensfeld gehört
- Kein Buchungs-CTA. Den brauchst du in der Bio.
- Keine Emojis als Ersatz für Wörter. Emojis werden von der Suche nicht erfasst.
- Kein generisches "Tattoo Artist" ohne Stil und Stadt. Das bringt dich in eine riesige Konkurrenz ohne Differenzierung.
Keine Sonderfonts oder Unicode-Zeichen
Manche Artists nutzen Font-Generator-Tools um ihren Namen dekorativ zu gestalten, zum Beispiel 𝓛𝓲𝓼𝓪 𝓜𝓮𝓲𝓮𝓻 oder 𝙁𝙞𝙣𝙚 𝙇𝙞𝙣𝙚 𝘽𝙚𝙧𝙡𝙞𝙣. Das sieht vielleicht interessant aus, ist aber ein echter Fehler:
Instagram kann diese Zeichen nicht als Keywords lesen. Der Suchalgorithmus sieht dort keinen Text sondern kryptische Sonderzeichen. Wer also "𝙁𝙞𝙣𝙚 𝙇𝙞𝙣𝙚 𝘽𝙚𝙧𝙡𝙞𝙣" ins Namensfeld schreibt statt "Fine Line Berlin", taucht bei Suchen nach Fine Line Tattoo Berlin nicht auf.
Das ist keine Kleinigkeit. Das Namensfeld ist die einzige Stelle auf deinem Profil die der Suchalgorithmus direkt für Suchergebnisse nutzt. Jedes dekorative Zeichen dort ist eine verpasste Chance gefunden zu werden. Dazu kommt: Screenreader für sehbeeinträchtigte Nutzer lesen solche Zeichen entweder gar nicht vor, oder buchstabieren sie als technischen Zeichennamen, zum Beispiel "mathematical italic capital L" statt einfach "L". Das macht dein Profil für einen Teil der Nutzer unzugänglich.
Regel: Nur normale Buchstaben im Namensfeld. Keine Fonts, keine Unicode-Spielereien.
5. Das 30-Zeichen-Limit clever nutzen
Das Namensfeld hat maximal 30 Zeichen. Hier ein paar Muster die reinpassen:
| Zeichen | Beispiel |
|---|---|
| 28 | Lisa · Fine Line · Berlin |
| 29 | Marco |
| 30 | Sara Art · Realism · Frankfurt |
Wenn Stil und Stadt nicht mehr reinpassen ist Stil wichtiger als Stadt. Die Stadt kommt dann in die Bio.
6. Deine Aufgabe
Öffne Instagram, geh zu Profil bearbeiten, und ändere dein Namensfeld auf:
[Dein Name] · [Dein Stil] · [Deine Stadt]
Das dauert 30 Sekunden und macht dich für Suchanfragen in deiner Stadt sichtbar, ab sofort, ohne Kosten.